Wechseljahre

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Wechseljahre & Bauchtanz

Die Bewegungen des Orientalischen Tanzes sind für den reifen weiblichen Körper ideal, weil sie ganzheitlich sind. Alle sensiblen Organe, auf die sich die Hormonumstellung der Wechseljahre auswirkt, werden gut durchblutet und dadurch gekräftigt.

Bauchtanz als idealer Begleiter durch die Wechseljahre

Viele Frauen beginnen in den Wechseljahren mit dem Bauchtanz. In der Lebensmitte fällt ihre Bilanz über gelebte Lust und Sinnlichkeit nicht immer positiv aus. Jetzt kann das Versäumte nachgeholt und dem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Viele körperliche und psychische Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren können durch den Bauchtanz positiv beeinflusst werden. In unserer narzisstischen Welt, in der der jugendliche und makellose Körper als schön gilt, gibt es wenig Bestätigung für den reifen Körper. Wenn die Kinder erwachsen sind und das Haus verlassen haben, schleicht sich gerade bei Hausfrauen das Gefühl ein, nun endgültig ins Abseits zu geraten und nicht mehr gebraucht zu werden. Dabei kann in diesem Abschnitt die Zeit für eine neue Orientierung reif sein, zum Beispiel sich endlich einmal Zeit für den eigenen Körper zu nehmen oder Hobbys neu zu entdecken.

Wenn gleichzeitig die Partnerschaft zerbricht, besteht die Gefahr, dass eine Frau sich endgültig aufgibt. Sie stellt sich und ihr ganzes Leben in Frage. Das Grübeln verstärkt die Ängste und depressiven Verstimmungen. Natürlich spielen sich im Körper der Frau starke hormonelle Veränderungen ab, aber von ihrer Natur her ist sie daran gewöhnt, diese Veränderungen zu verarbeiten und sich an die neue Lebenssituation anzupassen. Hätte die reife Frau Vertrauen in ihren Körper, wüsste sie:

Der erfahrene weibliche Körper besitzt eine besondere erotische Qualität.

 

Vaginalschleimhaut

Frauen produzieren weniger des Hormons Östrogen, daher kann es zu einer Verdünnung der Vaginalschleimhaut kommen. Die Durchblutung der Schleimhaut nimmt ab. Die Schleimhaut wird so verletzbarer und infektionsanfälliger, was häufig mit Juckreiz und Ausfluss einhergeht. Die aktiven und passiven Beckenübungen trainieren die Vagina. Das bewusste Anspannen und Loslassen des Vaginalmuskels fördert die Durchblutung und kräftigt die Vaginalschleimhaut. Dies macht sie infektresistenter und kompensiert den Östrogenmangel.

Reizblase und Harninkontinenz Eine Frau, die ihren Beckenboden trainiert hat, wird diese Beschwerden vermutlich nicht entwickeln, denn das Anspannen und Entspannen der Vagina kräftigt ebenfalls den Beckenboden. Blasenprobleme können auch eine Botschaft des Körpers sein. Frauen, die sich sexuell angespannt fühlen und glauben, funktionieren zu müssen, sind anfällig für

 

 

 

 

 

Blasenentzündungen. Ängstliche Frauen mit wenig Selbstwertgefühl neigen dazu, sich in einer Partnerschaft unterzuordnen oder sich von ihrem Partner abhängig zu machen. Sie finden in ihrer Partnerschaft zwar Sicherheit, sie können sich aber aufgrund der bestimmenden Rolle des Partners nicht entfalten. Körperlich zu entspannen und loszulassen fällt ihnen ebenso schwer. Häufig empfinden sie Wut auf den Partner, den sie für ihre Unfreiheit verantwortlich machen, dabei erlauben sie sich selbst ihre Freiheit nicht. Schmerzen beim Wasserlassen geben einen Hinweis darüber nachzudenken, an welchen Kränkungen oder Groll wir festhalten. Da der Bauchtanz Frauen hilft, Selbstwertgefühl zu entwickeln und ihre Weiblichkeit zu schätzen, lassen sich zurückliegende Kränkungen und eine negative Einstellung zum Körper leichter loslassen.

 

Starke Knochen durch Bauchtanz - Osteoporose muss nicht sein

Osteoporose - der Knochenabbau - ist eine Erkrankung, die in den Wechseljahren häufig auftritt. Die allmähliche Entkalkung des Knochens beginnt bereits viele Jahre vor den Wechseljahren, macht sich aber in der Regel erst dann bemerkbar. Der Knochenaufbau wird durch mehrere Faktoren reguliert. Das Mineral Kalzium und das Vitamin D sind wichtige Bausteine. Um den Bedarf des Körpers zu decken, sollten sie ausreichend mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Belastung des Knochens und die Durchblutung bestimmen, wie viel Knochenmasse auf- und abgebaut wird.

Bewegung fördert den Knochenaufbau.

Hormone spielen hier ebenfalls eine Rolle. Die meisten Frauen trainieren ihren Körper zu wenig. Durch ein jahrelanges, kontinuierliches Training und gute Ernährung lässt sich einer Demineralisierung der Knochen vorbeugen.

Der Orientalische Tanz als Ganzkörpertanz, ist ein gutes und sanftes Training für Frauen, um einer Osteoperose vorzubeugen. Die Vibrationen der Shimmys tragen zu einer starken Lockerung der gesamten Skelettmuskulatur bei und sie fördern die Durchblutung der Knochenhaut.

 

Quellenangabe: Textauszug aus dem Buch “Bauchtanz, Lebenselexier aus dem Orient, Tänze und Genüsse aus 1001 Nacht” (WDR)  von hobbythek, Verlag: VGS