Stoffwechsel

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Den Stoffwechsel anregen durch Bauchtanz

Wer den lieben langen Tag überwiegend sitzt oder steht, klagt häufig über einen trägeren Stoffwechsel. Die Pfunde klettern nach oben, Wasser sammelt sich leichter im Körper. Der Orientalische Tanz wirkt dem entgegen - bringt den Stoffwechsel auf Trab, unterstützt die Darmtätigkeit und hilft, den Körper zu entschlacken.

 

PASSIVE UND AKTIVE BEWEGUNGSÜBUNGEN

Die Beckenbodenmuskulatur ist für viele eine vergessene Körperregion. Der Beckenboden besteht aus drei Muskelschichten:

Die äußere Muskelschicht liegt direkt unter der Haut und schlingt sich um die Körperöffnungen. Die mittlere Schicht verläuft quer zur Äußeren, wird sie angespannt, werden die Sitzknochen fühlbar aufeinander zu bewegt. Die innere Schicht des Beckenbodens unterstützt das kontrollierte Öffnen und Schließen des Blasen- und Darmausgangs und sie ermöglicht einen aufrechten Gang.

Passive Bewegungsübungen im Bauchtanz

Bei den passiven Bewegungsübungen bleibt der Körper inaktiv, in einem Ruhezustand. Nur die inneren Muskeln des Beckenbodens werden bewusst angespannt. Diese Anspannung und Entspannung ist nach außen nicht sichtbar. Die Übungen werden zur Mobilisierung von Muskeln und Gelenken bei längerer Inaktivität, zum Beispiel nach Krankheit, Operationen oder beruflich bedingter Arbeit (monotone Bewegungen) und Verspannungen eingesetzt. Die Übungen können heilend eingesetzt werden zur Genesung nach einer Uterusentfernung und bei allgemeinen Störungen der Blasenfunktion. Bei den passiven Bewegungsübungen wird die Muskulatur des Beckenbodens gestärkt, ohne dass der Kreislauf belastet wird. Vor allem Menschen mit Herzproblemen, deren Kreislauf nicht belastet werden darf, profitieren davon.

Übungen für den Beckenboden

Vielleicht kennen Sie diese Übungen bereits aus der Schwangerschaftsrückbildung. Wenn Sie diese Übungen in Ihr tägliches Übungsprogramm einbeziehen, betreiben Sie gezielt und wirksam Vorsorge gegen eine spätere Blasenschwäche oder Inkontinenz. Sie können die folgende Übung im Sitzen oder im Stehen ausführen. Spüren Sie einmal in die Muskeln ihres Schambereiches hinein, in die Muskeln ihrer Vagina und in die Muskeln ihres Anus. Atmen Sie ruhig und tief. Nehmen Sie sich die Vorstellung als Hilfe, Sie müssten dringend zur Toilette.

 

 

 

 

 

 

Trotzdem versuchen Sie Ihren Urin festzuhalten. Stellen Sie sich vor, dass Sie mit dem Einatmen auch Luft durch Ihre Vagina in das Becken hineinfließen lassen. Ziehen Sie die Vaginalmuskeln nach innen und dann nach oben, halten Sie für einen Moment die Spannung. Lassen Sie mit dem Ausatmen die Muskeln wieder fallen. Machen Sie eine Pause und spüren Sie nach.

Mit dem Einatmen ziehen Sie die Muskeln wieder nach innen und nach oben. Stellen Sie sich dabei vor, Sie könnten die Muskeln so fest anspannen, dass Ihre äußeren Schamlippen die Vagina verschließen. Halten Sie die Spannung und lassen Sie wieder los. Diese Übung sollten Sie mehrmals am Tag probieren, um einen guten Kontakt zu Ihrem Beckenboden zu bekommen.

Üben Sie ruhig acht bis zehn Kontraktionen. Sie können im Auto die Wartezeit an der Verkehrsampel für die Übung nutzen.

Der Vorteil ist, dass Sie diesen Moment für Ihre Gesundheit nutzen, ohne dass jemand etwas von Ihrem Training bemerkt. Wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie ausprobieren, nur die Muskeln um Ihren Anus zusammenzuziehen und wieder loszulassen. Ziehen Sie zunächst die Vaginalmuskeln zusammen und dann die Muskulatur um den Anus. Halten Sie die Spannung und

lassen Sie wieder los. Sie können den Schließmuskel und die Pobacken getrennt voneinander anspannen. Probieren Sie einmal, ob Sie den Unterschied deutlich wahrnehmen können. Sie können die Übung nach Ihren Bedürfnissen variieren. Nach einiger Zeit werden Sie Ihren Beckenboden bewusst als kraftvoll und lebendig wahrnehmen. Eine Variation der Übung besteht darin, dass Sie auf der Toilette versuchen, Ihren Urinstrahl anzuhalten. Wenn Sie den Mittelstrahlurin stoppen, werden Sie spüren, dass Sie die Muskulatur des Beckenbodens sehr kräftig anspannen müssen. Experimentieren Sie ein wenig, den Urin in unterschiedlichen Phasen anzuhalten. Diese Übung ist einfach, aber ausgesprochen wirksam.

Aktive Bewegungsübungen im Bauchtanz

Die aktiven Bewegungen des Beckens erhöhen den Muskeltonus. Durch die Bewegungen wird der Kreislauf angeregt. Die aktiven Bewegungen stärken den Kreislauf und erhöhen die Kondition. Hierzu gehören die Wellenbewegungen, das Beckenkreisen und die Vibrationen des Beckens durch die „Shimmys". Diese Übungen fördern die Beweglichkeit, unterstützen eine rhythmisch koordinierte Atmung, die richtige Verlagerung des Körperschwerpunktes und lockern Verkrampfungen.

 

Quellenangabe: Textauszug aus dem Buch “Bauchtanz, Lebenselexier aus dem Orient, Tänze und Genüsse aus 1001 Nacht” (WDR)  von hobbythek, Verlag: VGS